21 Juni

Diese Woche besuchte ich mal wieder die Mall in Washington DC, da ich mir ein Stativ zugelegt hatte, der mir ermoeglichte auch Bilder mit Langzeitbelichtung zu schiessen. Ausserdem hatte ich ja immer noch nicht alle Denkmaeler gesehen. Ich machte mich also auf zum World War II Memorial, welches, wie schon erwaehnt ganz neu war. Nachdem ich ein paar schoene Bilder hatte besuchte ich noch das Lincoln Memorial, das Korian War Veteran Memorial und das Alber Einstein Memorial. Die beiden letzten hatte ich zuvor noch nicht gesehen.

Bis zum Wochenende verbrachte ich meine Zeit, indem ich laenger im Buero blieb und ging natuerlich noch trainieren. Am Freitag kam dann Tarek vorbei und nach laengerem Ueberlegen entschieden wir uns, nach Annapolis zu gehen. Dazu verabredeten wir uns noch mit Laura und ihrem Freund, die ich schon zuvor kennengelernt hatte und die in Annapolis wohnen. Nach ein dreiviertel Stunde Fahrt und Parkplatzsuche, schlenderten wir dann am Hafen entlang, genemigten uns Eiscreme und schauten uns diese wirklich schoene Stadt an. Etwas spaeter trafen wir uns noch mit Laura in einer Bar und gingen dann noch gemeinsam zu einer Bar direkt am Hafen, wo sie die Barkeeper kannte und wir deshalb die Getraenke umsonst bekamen. Leider began es etwas spaeter am Abend zu regnen.

Eigentlich wollten wir am Samstag nach Atlantic City fahren, eine Stadt direkt am Meer die eine Art Ableger von Las Vegas darstellt, da sie jede Menge Casinos beheimatet. Da Pavel aber einem Freund umziehen helfen musste, fiel das ins Wasser. Aufgrund der Fahrtzeit von drei bis vier Stunden sollte man naemlich schon ziemlich frueh starten. Wir wussten allerdings keine spontane Alternative, weswegen wir uns einfach ins Auto setzten und irgendwo hin fuhren. Wir landeten zuerst in Virginia, dem Bundesstaat der direkt an Washington DC grenzt. Wir schauten uns etwas um und mussten allerdings feststellen, dass es zwar ganz schoen ist, aber so richtig der Baer steppte da auch nicht. Wir also wieder zuruech ins Auto und fuhren einfach wieder irgendwo hin. Zu unserer Ueberaschung landeten wir dann irgendwann am Pentagon und wir konnten mal einen Blick werfen auf dieses riesige Gebaude. Das wollte ich ohnehin mal gemacht haben. Anschliessend fuhren wir noch zu dem Marines Memorial, welches sich auf der Seite des Pentagons befindet also auf der anderen Seite des Flusses wie die Stadt Washington DC.

Da das Wetter traumhaft war machte ich mich am Sonntag auf zu Ali's Bar in Georgetown, wo ich jede Menge Menschen kennenlernte waerend ich dort sass und meine Drinks genoss. Die Sonne erhoehte allerdings die Wirkung des Alkohols betrraechtlich, so dass ich ziemlich betrunken war am Ende des Tages. Mit Freunden ging ich dann noch in einem Restaurant in Georgetown essen, was ich auch dringend noetig hatte, nachdem ich den ganzen Tag nichts gegessen hatte.